22. November 2023
Henriette zu Doha
grüne Fernwärme | Klimaschutz | Pflanzenkohle | Unkategorisiert | Wärmewende

Grüne Fern­wärme für die Stadt­werke Grevesmühlen

Novo­carbos grüne Wärme­lö­sung entzieht jähr­lich 3.200 t CO2

Die Koope­ra­tion zwischen den Stadt­werken Greves­mühlen und dem Hamburger Clean­tech-Unter­nehmen Novo­carbo zur Dekar­bo­ni­sie­rung des kommu­nalen Fern­wär­me­netzes auf Basis der PYREG-Tech­no­logie ist ein aktu­elles Beispiel gelin­gender kommu­naler Wärme­wende. Es wurde mit dem dies­jäh­rigen ZfK-Nach­hal­tig­keitsa­ward in der Kate­gorie „Energie“ für heraus­ra­gende Anstren­gungen für den Klima-, Umwelt- und Ressour­cen­schutz geehrt.

Der Carbon Removal Park Baltic Sea in Greves­mühlen ist ein ganz­heit­li­cher Ansatz und die Verbin­dung von klima­neu­traler Wärme­er­zeu­gung und CO2-Entnahme. Pro Jahr erzeugt der Betreiber Novo­carbo dort mit der hoch­mo­dernen Pyro­lyse-Tech­no­logie von PYREG 6.600 MWh klima­neu­trale Wärme, indem er pflanz­liche Rest­stoffe wie Fein­sieb aus regio­nalen Wald­hack­schnit­zeln zu jähr­lich rund 1.700 t Pflan­zen­kohle verar­beitet. Diese kommt, Kreis­läufe schlie­ßend, u.a. als Boden­ver­bes­serer in der Land­wirt­schaft zum Einsatz.

Den Namen Carbon Removal Park verdient sich das Projekt, weil die beiden PYREG PX 1500 jähr­lich zudem 3.200 t CO2 aus der Atmo­sphäre entziehen. Denn der in der Biomasse vorhan­dene Kohlen­stoff wird gebunden und in der Pflan­zen­kohle dauer­haft gespei­chert. Die beim Pyro­lyse-Prozess entste­hende klima­neu­trale Abwärme speisen die Stadt­werke Greves­mühlen in ihr Fern­wär­me­netz ein. Jens Wilms, Projekt­ent­wick­lung Stadt­werke Greves­mühlen: „Dadurch können wir ein BHKW abschalten und den Ener­gie­träger Erdgas einsparen und die Fern­wärme für rund 1800 ange­schlos­sene Haus­halte grüner machen. Hier sehen wir ein großes Poten­zial insbe­son­dere für klei­nere und mitt­lere Stadt­werke, weil sich die Dekar­bo­ni­sie­rungs-Tech­no­logie leicht adap­tieren und skalieren lässt. Der Ener­gie­ver­sorger errichtet nur die Wärme­trans­port­lei­tung und spart sich zusätz­liche Inves­ti­ti­ons­kosten ein, was eine kurz­fris­tige Umset­zung ermöglicht.“

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